Schreibzeiten sind die Jahre, von denen wir rückblickend erzählen. Die Augenblicke, die uns zum Erfinden von Geschichten verführen. Und die Tage, die wir mit dem Niederschreiben verbringen. Schreibzeiten sind

– Lebenszeiten: die Phasen der Kindheit, der Jugend, des Erwachsenenalters; Zeiten der Freude, der Enttäuschung, der Hoffnung, des Aufbruchs. Wir lassen sie in Gedanken Revue passieren und verwandeln sie in Geschichten, Märchen, Gedichte, Tagebucheinträge und Briefe.

– die Zeit und ihre Ereignisse: Erinnerungen an besondere Lebensumstände und Erfahrungen drängen an die Oberfläche. Sie wollen sie aufschreiben. Für sich, für Freunde und Nachkommen.

– die Jahreszeiten: ihre Ausdrucksformen in der Natur inspirieren zu Fantasiegeschichten und poetischen Sprachexperimenten.

– Tageszeiten: Am Morgen sind wir anders als am Abend und am Mittag anders als in der Nacht. Der Alltag ist eine unerschöpfliche Quelle an Eindrücken, an skurrilen, ernsten und romantischen Szenen. Sie warten darauf, auf Papier gebannt und erzählt zu werden.

– Stunden und Minuten: Die Zeit zum Schreiben ist da. Sie brauchen nur zuzugreifen. Täglich. Oder einmal in der Woche. Ein paar Minuten, eine Stunde. Schreiben in einer Gruppe erleichtert den Einstieg.

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